b_200_150_16777215_00_images_stories_team-jem2012.jpgUnter der Leitung von Horst Heinicke und Thomas Bauer brachte das Team des DWWV sehr gute Leistungen und viele Medaillen aus der Hauptstadt Englands mit nach Hause. Unter zum Teil widrigen Wetterverhältnissen zeigte das ganze Team sehr viel Moral und Zusammenhalt und zeigte einmal mehr, dass ein Deutsches Team an der Seilbahn immer zu Höchstleistungen im Stande ist. Zu Beginn des offiziellen Trainings wurden die Ziele exakt formuliert und das ganze Team schwor sich Zusammenhalt und Unterstützung. Dies war auch dringend nötig, da die weiteren Nationen richtig aufgerüstet haben und mit zum Teil sensationellen Leistungen aufwarten konnten. So sicherte sich das U15 Team der Ukraine souverän den Mannschaftstitel vor Weissrussland und Deutschland. Auch die U19 Truppe unter Frontmann Marius Schimanski lies nicht locker und fightete bis zum Schluss. Resultat war eine Bronzemedaille für das gesamte Team. Die Senioren hingegen zeigten wie souverän und erfahren sie sind. Machten von Beginn an Druck in allen Disziplinen, so dass die Goldmedaille im Team für unsere Jungs nur die logische Schlussfolgerung war. Alle drei Teams und somit jeder Läufer des DWWV durfte sich also am Abend auf der Winnersparty eine Medaille um den stolzen Hals hängen lassen.

Der Slalom der U15 begann vielversprechend. Jana Meier im Vorlauf nur knapp vorne, zeigte im Finale, dass sie nicht aufgibt. Ein kleiner Fehler an der 18m Leine lies sie nicht verzagen, und sie schaftte mit 5,5 Bojen an der 16 Meter Leine einen souveränen Sieg, der zugleich die erste Goldmedaille für Deutschland bedeutete. Marc Andre Meier , Janas Papa war am Ufer nervöser, als bei all seinen zahlreichen Wettkämpfen davor zusammen. Nachdem Nicklas Heinicke das Slalomfinale nur knapp verpasste zog Manuel Renz aus St. Leon souverän als zweiter in das U15 Finale ein. Dort zeigte er aber leider ein wenig Nerven und konnte seine Platzierung vom Vortag nicht halten. Mit 5 @ 18,25 m wurde er 5 ter.

Das Trickskifahren der kompletten U15 war dann eine deutliche Demonstration der kommenden Mannschaft im Bereich Seilbahn. 5 von 6 Medaillen gingen an die Ukraine mit Ergebnissen von 9630 bei den Jungs und 7400 Punkten bei den Mädels. Leider konnte hier das Deutsche Team nicht ganz mithalten. Nicklas Heinicke zog aber mit hervorragenden 4900 Punkten ins Finale ein und belegte dort einen achtbaren 5 ten Platz.

Das Springen der Jüngsten Teilnehmer war dann wieder extrem spannend. Jana Meier sicherte sich mit 2 sehr mutigen und technisch verbesserten Sprüngen die Bronzemedaille, während Manuel Renz zum Deutschen Überflieger wurde. Im Vorlauf noch zweiter lautete die ausgegebene Taktik, alles in den ersten Versuch zu legen und die Konkurrenz zu schocken.

Dies gelang Manuel hervorragend. Mit persönlicher Bestleistung von 35,80 m schockte er die Konkurrenz so, dass keiner mehr annähernd an ihn herankam. Im dritten legte er dann noch mal 10 cm zu und sicherte sich die Goldmedaille im Springen. Die Jubelstürme im deutschen Springerlager waren groß.

In der Kombination gab es für Jana Platz 4, Manuel Platz 6 und Nicklas Heinicke Platz 8.

Das U 19 Team hatte noch größere Konkurrenz und leider konnten die jungen Damen Ihre tollen Trainingsergebnisse im Slalom nicht in die Tat umsetzen und alle 3 verpassten das Finale. Isabel Bossow war mit 1,50 @ 14 m noch am Dichtesten dran. Tanja Ittenson und Viola Erkan mussten sich leider geschlagen geben.

Die männliche U 19 brachte dann mit Marius Schimanski die nächste Medaille auf den Gabentisch. Ein unheimlich spannendes und packendes Slalomfinale schloss Marius mit sehr guten 4 @ 12m ab und wurde hinter Ilya Labkovich (BLR) und Kamil Borysewicz (POL) Dritter. Philipp Heinicke konnte seine persönliche Bestleistung auf 6 @ 13 m steigern , stürzte aber kurz nach dem Ausfahrtstor an 13 m und belegte einen hervorragenden 5 ten Platz. Max Klein hatte im Vorlauf etwas Pech und wurde 11 ter.

Im Trick war es wieder Marius Schimanski, der als einziger die Finalläufe am Samstag erreichte. Im Vorlauf zauberte er 2 exzellente Durchgänge auf den Teich am Liquid Leisure in London und wurde mit 7190 und persönlicher Bestleistung belohnt. Dies war auch ein großer Schritt Richtung Kombination. Phillipp (5600) und Max Klein (4270) zeigten konstante Durchgänge, die aber inzwischen auf diesem hohen Niveau nicht mehr zu vorderen Plätzen führen.

Die weibliche U19 zeigte durchgehend komplett gute und sichere Sprünge. Tanja Ittenson war mit 26,6m die besten der deutschen Starterinnen.

Bei den Männern, zeigte sich eine enorme Dichte. Marius wollte wohl im Vorlauf ein klein wenig zuviel und legte im zweiten Sprung eine kapitale Rollade hin. Die Wakeboarder würden wohl von einem S Bend to blind sprechen. Nach kurzem körperlichen und psychischen Check stellte sich Marius aber noch mal auf die Skier , die für ihn die Welt bedeuten und sicherte sich noch einen Finalplatz, den er im Finale auf 44,80m ausbaute und auf Grund der Umstände mit seiner Leistung doch zufrieden sein konnte. Wie weit man in der U 19 springt, zeigt abermals der Pole Kamil Borysewicz mit einer Leistung von 54,50 Metern.

Philipp mit 41,70 m und Max mit 40,80 m belegten die Plätze 9 und 11.

Somit ergab sich für das Team folgende Kombinationsplätze:

Isabel Bossow Platz 8; Tanja Ittenson Platz 9, und Viola Erkan wurde 12 te.

Marius Schimanski Platz 4, Philipp Heinicke Platz 7 und Max Klein wurde 10 ter.

Das Senioren Team wurde diesmal von den neu zugelassenen Spezialisten Marc Andre Meier unterstützt. Dieser lieferte sich mit Stuart Marston einen hervorragenden Fight bereits im Vorlauf. 1,5 @ 10,25 m reichten nicht um Stuart an seiner Heimanlage zu bezwingen. Stuart schaffte 3 Bojen. Am Finaltag konzentrierte sich Marc dann wohl zu sehr auf seine Tochter und er musste erneut Stuart den Vortritt lassen. Roland Schnugg wurde hervorragender 4 ter und verpasste mit 2,00 Bojen die Bronzemedaille nur auf Grund des schlechteren Vorlaufergebnisses gegenüber dem Briten Aaron Farley. Rolf Schiewe, der die ganze Woche an einer leichten Hüftverletzung laborierte wurde 5 ter. Martin Graw fuhr mit 2,5 Bojen @ 12m einen guten Slalom und sammelte wichtige Kombipunkte, die Stafan Schneck mit 1,5 Bojen @ 49 km/h leider verpasste.

Dafür wuchs Stefan in seinem letzten Wettkamp im Trickski über sich hinaus und wurde verdient Eurpameister der Senioren. Martin Graw, Rolf Schiewe und Roland Schnugg sammelten eifrig Punkte für die Kombination und die Teamwertung.

Nachdem schweren Trainingsturz von Manfred Hintringer (das gesamte Deutsche Team wünscht gute Besserung), war plötzlich Stuart Marston der Favorit in der abschließenden Disziplin der Weitenjäger. Stuart wurde dieser Favoritenrolle mit einer Weite von 45,50 Metern souverän gerecht. Martin Graw und Stefan Schneck sprangen beide 35,90 m was in diesem Fall auf Grund des besseren Vortagesergebnisses Bronze für Martin bedeutete.

Somit konnte das Deutsche Team die beiden letzten von 12 Medaillen in der Kombinationswertung der Senioren notieren: Silber ging an Martin Graw und Rolf Schiewe durfte sich über die Bronzemedaille der Kombinierer freuen.

Zusammenfassend muss man von einer geschlossenen Mannschaftsleistung des gesamten Teams einschließlich Betreuer und Eltern sprechen.

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